Markante Berggipfel ragen nahezu 2000 Meter hoch aus dem Fjord. In den Sunnmørsalpene erwarten Sie spektakuläre Gipfel wie Slogen, Råna, Jønshorn und Kolåstinden.

Foto: Terje Rakke/Nordic Life/DGT
Die vielen verlassenen Fjordhöfe würzen die Wanderung in der Region Geiranger mit einer einzigartigen kulturhistorischen Dimension. Das Tafjordfjella ist besonders bei Bergwanderern beliebt, die von Hütte zu Hütte wandern. Hier thront auch der höchste Berg der Region – der Puttegga – auf 1999,3 Metern über der Landschaft: Angeblich soll versucht worden sein, den Gipfel mit Zement und Steinen ein wenig „aufzustocken”, um die symbolträchtigen 2000 Meter zu erreichen – was natürlich als Mogelei abgewiesen wurde.
Für ein herrliches Bergerlebnis muss man gar nicht so viele Höhenmeter erklimmen. Die Umgebung bietet zahlreiche leichte Touren, die ein intensives Landschaftserlebnis versprechen. Schon die Wanderung von Geiranger zum Berghof Skageflå ist ein eindrucksvoller landschaftlicher und kultureller Höhepunkt. Das Mollatal stellt ein weitere leichte Variante dar, die aus dem Talgrund einen herrlichen Blick auf die Berggipfel bietet. Alle Städte und Dörfer in Sunnmøre liegen mitten in der Natur. Egal wo man die Nacht verbringt, man braucht nur aus dem Hotel, Wohnwagen, Zelt oder Boot zu treten – schon hat die Tour begonnen.